Einladung trotz Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Heute am Vatertag (25.05.2017) erhalte ich doch tatsächlich eine SMS vom Jobcenter Leipzig, die mich daran erinnert, dass ich morgen um 11:15 Uhr einen Termin habe. Im Übrigen fehlte diese SMS bei der angeblichen letzten Spaß Einladung.

Es ist ein Witz, dass ich diese Einladung erhalten habe, obwohl ich krank geschrieben bin und die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) fristgerecht eingeworfen hatte. Und nein, ich habe die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) nicht erst ausstellen lassen, nachdem ich die Einladung erhalten hatte.

Es ist eine infame Unterstellung seitens einiger Weltfremder Personen in Deutschland, dass eine AU gleichbedeutend mit „blau machen“ steht. Nur weil diese unwürdigen Menschen selbst so handeln und ihr eigenes Fehlverhalten hinein interpretieren heißt dass nicht, dass jeder Mensch so ist!

Meine Wenigkeit jedenfalls hat sich nicht ausgesucht krank zu sein. Die AU wurde und wird von einem Facharzt ausgestellt, der damit nicht leichtfertig um sich schmeißt. Es geht dem Jobcenter nichts an, weswegen ich krank geschrieben bin. Das hat einzig und alleine mich und mein Arzt zu interessieren und die Personen, die ICH in dieses leidige Thema einweihe. Das dieser Umstand dem Jobcenter missfällt ist nicht mein Problem. Es ist Menschenverachtend davon auszugehen, dass jeder blau macht, nur weil er eine AU hat. Wenn sich dieser Umstand über Monate hinzieht, dann hat es das Jobcenter auch nicht zu interssieren. Es soll lieber froh sein, dass ich damit aus der Statistik falle. Weil kranke Arbeitslose brauchen sie bei ihren gefälschten Statistiken nicht aufführen.

Falls sie mich zum psychologischen oder ärztlichen Dienst schicken wollen, werde ich diesen Termin dort nicht wahrnehmen. Sie sollen mich zum Gesundheitsamt schicken, dass sind die einzigen „Fremdärzte“ die ich akzeptiere. Alles Andere ist für mich Hitlertum und ein billiger Abklatsch aus der Nazizeit. Wieso stellen sie nicht gleich noch ein Zentimetermaß mit integrierter Genickschussanlage auf, so wie es damals in den KZ oder Arbeitslagern üblich war?! Da können sie gleich die uliebsamen Zeitgenossen beseitigen. Ein Schuss und gut is‘. Anders sehe ich diese Art der Menschenbehandlung nicht, denn zu Hitlers Zeiten wurde auch geprüft wer arbeitsfähig ist und wer nicht. Wenn sie schon wieder die Zwangsarbeit in Deutschland eingeführt haben, dann aber auch richtig. Dann möchte ich aber auch, dass auf der Deutschen Flagge endlich der Spruch: „Arbeit macht frei!“ angebracht wird.

Ich spiele hier mittlerweile mit offenen Karten. Das Jobcenter soll wissen, dass ich nicht Ortsansässig bin! Warum? Weil ich mich bemühe, wieder auf die Beine zu kommen. Hilft es? Ja, ich bin kreativer denn je und das ohne irgendein bescheuertes Freakcenter mit irgendwelchen Maßnahmen, die eh nichts bringen.

Warum bemühe ich mich nicht um eine Umschulung? Weil ich die sowieso nicht genehmigt bekomme. Ich soll als billige Arbeitskraft eingesetzt werden. 450,00 Euro Basis, 1-Euro Job, aufstocken, Zeitarbeit….all diese verbrecherischen Maßnahmen. Meine Fähigkeiten, Talente und nicht Talente werden überhaupt nicht berücksichtigt, obwohl sie das müssten. Somit verweigere ich mich, so einfach ist das. Solange die Löhne nicht wieder Lebenswert sind und hier setze ich mich für jeden arbeitenden Menschen ein, solange die Menschenrechte in Deutschland nicht geachtet werden. solange bekämpfe ich dieses beschissene System von Innen heraus. Wenn ich hungere, scheiß drauf! Ich habe schon Härteres durch als das. Der Tod hat zwei mal die Hände nach mir ausgestreckt und zweimal habe ich es geschafft. Da kann mir das Freakcenter gar nichts.

Wie gehe ich jetzt als nächstes vor?! Erst einmal die Einladung lesen. Solange da nichts drinne steht, von wegen wir zweifeln ihre AU an oder sie müssen eine Reisunfähigkeitsbescheinigung nachreichen, bitte. Bekommen sie. Mit einem Extravermerk von meinem Facharzt, dass die Vorgehensweise des Jobcenters für meine schweren depressiven Schübe nicht förderlich auf Genesung sind. Unterlassen sie diese willkürlichen Schikanen nicht, bekommen sie eine Unterlassungsklage an den Hals.

Nur wenn ich einigermaßen wieder hergestellt bin, kann ich auch eine einigermaßen zuverlässige Arbeit leisten, ansonsten brauche ich jede Kraft, um überhaupt wieder Vorwärts zu kommen. Schade, dass die Ignoranz in Deutschland diese einfachen Gedanken nicht zulässt.

Vergesst nicht: Ihr seid immer selbst schuld, wenn ihr krank geworden oder krank seid. Ihr macht zu wenig, damit dieser Umstand aufhört und das Wichtigste: IHR SEID NICHTS WERT, WENN IHR KRANK SEID! Und vergesst niemals: IHR SEID SELBST SCHULD AN EURER SITUATION. — das sind die Grundsatzgedanken eines Deutschen, das bekomme ich jeden Tag bestätigt.

Advertisements